Die MAK unterstützt den Tag der Modelleisenbahn inkl. Schiffs- und Modellbau 2022

Im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt fand am 26 & 27.11.2022 der Tag der Modelleisenbahn inkl. Schiffs- und Modellbau 2022 statt, wo wir neben vielen anderen unsere Energie & Bahn in der geraden 10-m-Version (‚unsere Kleinste‘) ausstellen konnten.

Im Museum, einem verwinkelten ehemaligen Schwimmbad, ist natürlich nicht sehr viel freier Platz und so verteilten sich die Modellbauer und Eisenbahner meist großflächig über die Etagen zwischen den sehenswerten Exponaten. Wir hatten Glück, in einem sonst leeren Raum mit anderen Modellbahnern auszustellen, ideal direkt neben dem Fahrstuhl. Die Besucher konnten sich gut verteilen, so war der Andrang immer moderat. Speziell am 1. Advent kamen dann viele Familien, speziell auch Großeltern mit ihren Enkeln, wobei die Kids immer wieder hinter die Kulissen schauen mussten. Unsere Anlage fand viel Anerkennung, speziell auch wieder die Spiegelrückwand.

Originell war eine Spur-Z-Stammtischanlage. Jedes Mitglied schraubt ein Rokuhan-Gleistück auf ein 22x22cm-Brettchen mit individueller Landschaft und am Stammtisch werden die Brettchen an den Gleisen zum Patchwork-Oval zuammengeclipst (ähnlich wie bei Kato oder Tomix) – ein nettes Konzept.

Samstag lud uns der Modell-Eisenbahn-Club Duisburg e.V. abends in sein Vereinsheim in die Katakomben einer alten Färberei ein. Hier entstehen auf 300 m² je eine H0- und N-Anlage, traumhaft riesig! Die N-Anlage wird teilweise auf ausgedruckten Satellitenaufnahmen von Google-Earth maßstabsgetreu aufgebaut – auch ein Konzept!

Aber die spektakulärste Innovation war der Transport unserer Modul-Doppelpacks über die Blockstellentreppe. Die Feuerschutztreppe darüber wurde mit 30 m Seil, Seilrollen und Karabinerhaken aufgetakelt und die Module auf dem Rollwagen über die Betonschräge gehievt – ein Traum verglichen mit der früheren Plackerei.

Da Manuel etwas schwächelt, haben uns Freitag Rainer und am Sonntag Horst und Anton tatkräftig bei Auf- bzw. Abbau unterstützt – vielen Dank!

Besuch bei den Modelleisenbahnfreunden Erkrath

Eine kleine Abordnung der MAK konnte am 16.11.2022 die Modellbahnfreunde Erkrath in ihrem Clubraum in Solingen besuchen. In einem großen Raum zeigten uns einige Mitglieder die unterschiedlichen Anlagen. Den größten Raum nimmt eine schöne HO-Anlage ein, die Block-Abschnittsweise mit Wechselstrom- oder Gleichstrom-Fahrzeugen , jeweils analog oder digital, betrieben werden kann. Thema ist das Bergische Land in den 1960er/1970er Jahre. Eine N-Anlage im Umbau, ein erstes Teilstück der Zugspitzbahn und ein großes Kirmesmodell sind weitere sehenswerte Exponate.

Als Gastgeschenk brachten wir einen „historischen“ MAK-Wagen mit, der sogleich in einen Güterzug integriert wurde.

Die nächsten Besuchsmöglichkeiten findet man auf www.mec-erkrath.de.

Unsere Anlage Energie & Bahn in Helmond

Die Ausstellung unserer großen Anlage in U‐Form Energie & Bahn beim Modelspoorclub Oost Brabant am 5. und 6. 11. 2022 in Helmond (Spoor Groep Zuid het grootste modelspoor evenement van het zuiden) war sehr erfolgreich, aber auch mit ein paar Problemen verbunden.

Vier Module sind neu und sowohl die zwei Eckmodule als auch die große Flussbrücke (über zwei Module) waren noch nie auf Ausstellungen zu sehen. In der Blockstelle ist ein Aufbau in dieser Größe nicht mehr möglich; so konnte Stephan nur die ca. 100 Belegtmelder neu zuordnen und die Programmierung grob anpassen – ein Test-Zugbetrieb war nicht möglich.

Dann ging es am 4.11. los. Da wir die Verladung der Module in Doppelpacks nicht vorher getestet haben, ergaben sich einige Fehlanpassungen, die aber Chef‐Logistiker Franz in kürzester Zeit weggesägt, weggebohrt, weggefräst, weggeschraubt und wegorganisiert hatte. Der lange Transporter wurde sehr ordentlich gefüllt (5 cm Luft zur Hecktür) und aufgrund dieser Vorarbeiten verliefen alle Fahrten reibungslos.

In Helmond gab es gute und schlechte Überraschungen. Unsere Position auf absolut ebener Fläche direkt zwischen den großen Eingangstüren war perfekt, aber leider waren die Änderungen auf der letzten Version unseres präzisen Lageplans vom Veranstalter nicht so wahrgenommen worden – es wurde von einem ursprünglich angebotenen geraden Aufbau ausgegangen, was aber unmöglich war. In einem intuitiven Planfeststellungsverfahren wurde dann die Anlage erfolgreich zwischen den Pfeilern aufgebaut, mit einem kleinen Durchgang am rechten Schenkelende. 12 Module, 26 Standfüße, 35 Flachstecker und 12 Brückensegmente wurden gesetzt. Als wir fertig waren, machten wir die Erfahrung, dass man nun zum Korrigieren einer Kleinigkeit oft bis zu 25m um die Anlage laufen musste.

Unser Standort in Helmond

Die Software‐Anpassung erwies sich als aufwändig und hat Stephan sehr in Anspruch genommen. Ein Zugbetrieb war erst ab Samstagmittag möglich und kleinere Störungen gab es bis Sonntagmittag, aber dann lief es doch sehr gut. Bei der großen Zahl von Neuerungen ohne ausreichende Tests sind wir damit sehr zufrieden.

Wir waren die einzigen ‚Ausländer‘ in der Ausstellung und fühlten uns sehr wohl. Die Atmosphäre in der Fachhochschule (interessant!) war eher klein und gemütlich, mit ca. 10 Anlagen und einer kleinen Börse. Der Veranstalter hat uns umsorgt.

Am Samstag waren die Besucherzahlen geringer, am Sonntag bis gegen 14 Uhr aber gut. Die Zuschauer wie auch die anderen Aussteller waren von unserer Anlage sehr angetan. So ergab sich auch eine Einladung nach Roermond. Auch wenn mal kein Zug fuhr, gab es genug zu entdecken und bestaunen. Das meiste Interesse fand wieder die Spiegelrückwand, viele fragten nach Details, wie auch bei der Gewässernachbildung. Viel gefragt wurde: Wo liegt Kaarst? Kommuniziert wurde auf Deutsch und Englisch. Am meisten beeindruckten uns einige Freaks, die die 15 m vom Anfang bis zum Ende im Detail begutachtet haben. Zu den (ausschließlich deutschen) Zügen gab es keine Kommentare, vielleicht auch wegen Sprachproblemen. Am Samstag hat uns Agnes unterstützt, ihre Nagelschere und –feile waren auch eine große Hilfe.

 Hübsche Teilansichten von anderen Anlagen

Beim Rollmaterial fiel wieder auf, dass manches Großserienmodell für Dauereinsatz auf Großanlagen ungeeignet ist. Sehr zuverlässig und zugkräftig zeigten sich die alten Fleischmann 6‐Achser (BR 103, 151) mit ihren ’ollen 3‐Polern‘ sowie, zu unserer Überraschung, eine schnaufende BR 012. Dank unserer Magnetkupplungen gab es keine ‚Abhänger‘.

Unsere Zusammenarbeit war wie immer gut, Probleme wurden im Konsens ratz‐fatz beseitigt. Verladung, Auf‐ und Abbau lassen sich grundsätzlich in 3 Stunden mit 3 Personen gut bewältigen, allerdings um den Preis einer elenden Schlepperei, speziell über die Blockstellentreppe. Hier muss man wohl noch über Lösungen nachdenken. Zusätzlich mussten Stephan und Franz noch die täglichen einstündigen Fahrten nach und von Helmond bewältigen.

ML

Ein schönes Wochenende im Lokschuppen

Mal etwas anders als auf sonstigen Veranstaltungen der Modellbahnbranche, zeigten sich die Hobbyhandwerker im Lokschuppen Hochdahl. Früher standen hier einmal die Schlepploks für die Steilstrecke von Gerresheim nach Erkrath-Hochdahl, heute ist es ein kleines Museum im historischen Gebäude, was liebevoll gepflegt wird. Nur drei Anlagen, dafür aber viele Bastler von der Digitaltechnik bis zum Bau von Schienenfahrzeugen oder Gebäuden aus Papier.

Aus Papier war auch die Felsenlandschaft der MAK N-Anlage, der Nachbau des Langwiesener Viaduktes in der Schweiz, was viele Besucher auch an wirkliche Bahnfahrten im Urlaub erinnerte. Anton und Horst zeigten aber nicht nur die Anlage Wolfschlucht, sondern auch die wohl kleinste Modellbahnanlage (etwa Maßstab 1: 1000) überhaupt und erregten damit besonderes Staunen bei den Zuschauern. (HW)

Ausstellung in Urbar bei Koblenz

Am 15./16 Oktober 2022 präsentierten Ewald und Agnes die Flughafenbahnhof-Anlage auf der Ausstellung und Modellbahnbörse in Urbar bei Koblenz.

Nach einem sehr freundlichen Empfangen und ging mit tatkräftiger Unterstützung der Auf- und Abbau zügig voran. Es war auch eine Börse mit viel fachkundigem Publikum, dass die Anlage bestaunte und jede Menge Fragen stellte.

Verpflegung und Übernachtung waren sehr gut und es gab auch ein bisschen Zeit, um am Rhein einen gemütlichen Abend zu verleben. (Text und Fotos :Agnes W.)

Gratulation zu 40 Jahre MAK

Foto: MOBA Deutschland

Wegen der Pandemie etwas verspätet gratulierte der Modellbahnverband-Deutschland der MAK zum 40-jährigen Bestehen. Bei dem MOBA-Regionalstammtisch am 11.06.2022 im DB Museum Koblenz Lützel erhielt unser Vorsitzender Stephan Hoppe aus der Hand von R. Binnenböse (Regio NRW) und F. Hilverkus (Vorstand) die Urkunde mit guten Wünschen für die Zukunft.

Es war auch Zeit für unsere Teilnehmer Agnes und Stephan, sich im Museum umzuschauen.

Ausstellung bei guten Freunden in ´s-Hertogenbosch / NL

Am 08. und 09. Oktober 2022 waren wir zum 17. Mal zu einer Modellbahnausstellung bei der Modelspoorgroep ´s-Hertogenbosch eingeladen.

Seit der ersten Ausstellung im Jahr 1985 zur 800-Jahrfeier in Den Bosch besteht mit mit der MSG eine gute Freundschaft mit gegenseitigen Besuchen.

Diesmal brachten Horst und Rainer, die bereits 15 Mal in Den Bosch ausgestellt haben, ihre Anlage „Horai-Eck“ mit.

Horst, unser Gastgeber Ton und Rainer am Ende des Aufbaus

Wie immer wurden wir herzlich begrüßt und beim Transport unserer Anlage ins Obergeschoss der vereinseigenen Clubhalle unterstützt.

Unten die MSG.Märklin-Bahn, oben Horai-Eck am Ausstellungstag

Viel Spaß hatten die Zuschauer bei unserer Anlage mit der „Brandweer met echt Water“, dem Sucher der Kajaks auf dem Kanal und unseren anderen Attraktionen.

Unsere weiteren Bilder zeigen Ausschnitte der verschiedenen Clubanlagen in den Baugrößen N, H0, H0m und 0.

Diese große Spur 0-Anlage können die Zuschauer bei unserer MAK-Ausstellung am 25. und 26. Februar 2023 in Kaarst sehen.

Am Ende der Ausstellung überreichte uns Hans Marti aus dem Vorstand der MSG eine Lok zur Erinnerung an 17 Teilnahmen der MAK in Den Bosch. Wir konnten uns mit unserem „historischen“ MAK-Schlips revanchieren.

Zum Schluss noch einmal vielen Dank an Ton und Marianne für die wieder einmal herzliche Aufnahme, Unterkunft und Verpflegung und gute Besserung !!

Zeitreise mit 9€-Ticket

Bei schweißtreibender Hitze stand unsere dritte 9€-Tour auf dem Programm. Ziele waren das Straßenbahn-Museum der Kölner Verkehrsbetriebe und das Triangel-Hochhaus in Köln-Deutz. Aus Kaarst machten sich Agnes, Horst, Klaus-Dieter und Rainer mit der S 28 und ab Neuss mit RE 7 nach Köln auf die Bahn. Die U 18/U 3 brachten uns bis zum Endpunkt der Strecke direkt in das alte Depot, in dem das Museum durch die Mitglieder der Historischen Straßenbahn e.V. betreut wird. Nach einem kühlen Getränk konnte der Rundgang beginnen.

Allein 20 große Straßenbahnfahrzeuge aus verschiedenen Epochen zwischen 1894 und der Neuzeit können besichtigt werden.

Daneben werden technische Objekte der Kölner Straßenbahngeschichte, z. B. eine alte Stellwerkswand, ein historischer Stadtplan, ein Schaltwerk eines Stadtbahnwagens oder Führerstände von längst nicht mehr existierenden Fahrzeugserien gezeigt.

Vor dem „Elektrischen Triebwagen der ersten Serie“ von 1902 und im „Samba-Wagen“ mit Tischlämpchen von 1957 wurden die obligatorischen Mannschaftsfotos gemacht.

Das älteste Fahrzeug von 1894 (Bild) wird noch nicht elektrisch, sondern mit Hafer-Motor angetrieben.

Im Sechsachser 3501 von 1960 war eine liebevoll aufgebaute Modell-Straßenbahn (Bild) aufgebaut und zeigt auch hier Fahrzeuge verschiedener Epochen.

Hauptattraktion des Museums ist sicherlich eine Zeitreise durch Köln zur Kaiserzeit mit Hilfe einer VR-Brille. Die genussreiche Straßenbahnfahrt führte uns vom Rheinufer am Dom vorbei zum Altermarkt.; sie vermittelte ein echt „kölsches“ Flair mit interessanten Blicken auf die Schiffsbrücke, den Bau der Hohenzollern-Brücke und das geschäftige Treiben am Rheinufer und in den engen Altstadtgassen.

Info zum Museum finden Sie unter www.hsk.koeln.de .

Nach diesem interessanten Museumsbesuch unterbrachen wir die Rückfahhrt am Bahnhof Messe/Deutz zu einem weiteren Höhepunkt unseres Ausfluges. Ein Aufzug brachte uns in rasanter Fahrt auf die Dachterrasse des Köln Triangle.

Vier MAK-Mitglieder mit Weitsicht

Der tolle Blick aus über 100 m Höhe über Köln, besonders auf die Bahnanlagen, der Hohenzollernbrücke und den Bahnhof Deutz/Deutz-Tief bildete den Schlusspunkt unseres 9€-Bahnvergnügens.

Info zum Triangle-Hochhaus: www.koelntrianglepanorama.de

Nach einem erfrischenden Eis im Deutzer Brauhaus, Bier war wegen der Hitze (34 Grad) nicht angeraten, hatten wir eine entspannte Fahrt mit dem RE 7 nach Neuss. Der Endspurt nach Kaarst gestaltete sich wegen Zugausfällen der S 28 etwas mühsam, aber letztlich kamen alle Teilnehmer hoch zufrieden über diese interessante Tour zu Hause an.

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